Auf der Matte, Schaufenster
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5 einfache Schritte zu deinem eigenen perfekten Yogaplatz

5 einfache Schritte zu deinem eigenen perfekten Yogaplatz | Die schwierigste Hürde hin zu deiner regelmäßigen Yogapraxis? Deine Motivation. Aber es gibt einen Trick: Du findest viel einfacher in die Regelmäßigkeit, wenn dich zu Hause immer wieder ein Yogaplatz - zum Ankommen und Wohlfühlen - anlächelt und einlädt.

Die schwierigste Hürde hin zu deiner regelmäßigen Yogapraxis? Deine Motivation. Aber es gibt einen Trick: Du findest viel einfacher in die Regelmäßigkeit, wenn dich zu Hause immer wieder ein Yogaplatz – zum Ankommen und Wohlfühlen – anlächelt und einlädt.

5 einfache Schritte step by step zum Nachmachen:

1. Dein Yogaplatz ist dein Yogaplatz ist dein Yogaplatz

Was dort liegt, bleibt auch dort. Wenn es geht, suche dir einen Platz, an dem du nichts wegräumen musst. Sieht doch schön aus! Missbrauche keines deiner Yogautensilien für andere Tätigkeiten und versuche deinen Yogaplatz wirklich nur für den Zweck des Yoga zu benutzen.

2. Die Yogamatte

Wenn du genug Raum zu Hause hast, empfiehlt es sich, es dir so richtig gemütlich zu machen. Das geht am besten mit einer Yogamatte aus Schurwolle. Sie bietet einen weichen Untergrund und Schutz vor Kälte. Sie ist wohl kaum was für unterwegs, aber für zu Hause… Perfekt!

So eine Schurwollmatte ist aber leider nicht rutschfest. Dafür gibt es extra Matten. Das Repertoire ist riesig! Aus meiner Erfahrung heraus, kann ich dir die Naturkautschuk-Matten von Manduka empfehlen:

3. Die Decke

Was nützt dir der schönste Yogaplatz, wenn du dort frierst. Schaffe dir eine feste und weiche Decke an. Denk daran, dass sie einzig und allein für dein Yoga benutzt werden sollte. Falte sie also nach jeder deiner Yoga-Sessions wieder ordentlich zusammen und lasse sie auf ihrem Platz liegen.

4. Das Sitzkissen

Du willst zu Hause ja nicht nur Sport treiben und eine Körperübung an die andere reihen (hoffentlich), sondern auch die Atemübungen und Meditationen genießen. Dafür ist ein Sitzkissen Pflicht. So ein Kissen macht dir die ganze Sache so viel leichter und ist nebenbei viel gesünder für deine Knie – selbst jahrelang Meditierende benutzen Sitzkissen!

5. Der Altar

Ich finde es schön, sich einen kleinen Altar neben seiner Yogamatte aufzubauen. Und ganz besonders schön finde ich die Tradition, auf diesem Altar alle vier Elemente zusammen zu bringen: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Das hört sich jetzt erst mal kompliziert an, ist aber ganz einfach. Hier meine Vorschläge dazu, aber lass deiner Kreativität ruhig freien Lauf:

Feuer: Sorge für eine Kerze, welche du immer zu deinen Yogazeiten anzündest.

Wasser: Mach dir vor jeder Yoga-Session einen leckeren Tee in deiner Lieblingstasse, oder besorge dir ein kleines Gefäß, welches du mit Wasser füllst.

Luft: Wohl riechende Räucherstäbchen stehen für das Element Luft. Du wirst es sehen, wenn der Rauch seine Kreise durch die Luft zieht. Wir verbinden sehr viel mit Gerüchen, und so kann uns ein bestimmter Geruch – wenn wir ihn immer wieder benutzen – sehr schnell in die richtige Stimmung bringen. Probier dich aus, bis du deinen Duft gefunden hast, aber dann bleib dabei. Meine Lieblinge sind die Bio-Räucherstäbchen von Demeter.

Erde: Stelle dir eine Pflanze auf deinen Altar und kümmere dich genauso liebevoll um sie, wie um dich, indem du sie nach jeder deiner Yoga-Sessions gießt und ihr den Schluck Wasser aus deinem Gefäß gibst.

Außerdem dürfen natürlich persönliche, dir wichtige Dinge, auf deinem Altar Platz finden. Das kann zum Beispiel ein Bild von einer Gottheit sein, ein Mitbringsel aus deinem letzten Urlaub oder etwas selbst gemachtes. Egal was! Hauptsache ist, dass du das Gefühl hast, es gehört auf deinen Altar.

Was an deinem Yogaplatz nichts zu suchen hat

Handy

Lerne mit dir alleine zu sein. Du wirst schon nichts Wichtiges verpassen. Stelle dein Handy aus oder zumindest auf lautlos. Du nimmst dir jetzt Zeit für dich, denn du musst nicht ständig erreichbar sein. Das ist so wohltuend!

Uhr

Damit meine ich alle Armbanduhren und Uhren, die du unentwegt anschauen kannst. Beginne auf deine innere Uhr zu hören. Zähle deine Atemzüge oder benutze eine Mala. Das ist eine Kette mit 108 Perlen und einer größeren 109. Perle. Indem du die Perlen durch deine Finger gleiten lässt, wird gezählt. Natürlich kannst du dir für die Endentspannung oder die Meditation einen Wecker stellen.

Spiegel

Du sollst ins Spüren kommen, deinen Körper von innen heraus wahrnehmen. Davon hält dich ein Spiegel absolut ab! Dann mit verrenktem Nacken Dinge zu denken wie „Oh ich sollte doch mal wieder ein paar Sit-Ups machen.“ oder „Warum verdammt komm ich nicht weiter in die Vorbeuge?“ ist völlig normal. Mach es dir so leicht wie möglich und verbanne alle Spiegel in der Nähe deines Yogaplatzes.

Fernseher

Du machst keinen Sport um deinen Körper zu formen, sondern du führst ein Ritual ein, über das du dich besser kennen lernen möchtest. Der Fernseher lässt dir da keine Chance. Sei es dir wert!

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Ich hoffe ich konnte dich motivieren, dir deinen ganz eigenen Yogaplatz einzurichten.

Vergiss nicht: Es ist sehr wichtig, dass du regelmäßig zu deinem Lehrer gehst. Er bringt dir alles bei, gibt dir Inspiration und korrigiert.

Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass du dein eigenes Yoga entwickelst. So ein Yogaritual – nur für dich und alleine – hat eine ganz andere Qualität und lehrt dich auf deinen Körper zu hören. Lehrt dich intuitiv herauszufinden, was dein Körper jetzt braucht, ohne eine Stimme die es dir angibt. Lehrt dich alleine mit dir sein zu können. Und lehrt dich wer du bist!

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Ich wünsche dir ganz viel Freude mit deinem Yogaplatz

Betty

Bildquelle: Flickr, Wonderlane

5 einfache Schritte zu deinem eigenen perfekten Yogaplatz | Die schwierigste Hürde hin zu deiner regelmäßigen Yogapraxis? Deine Motivation. Aber es gibt einen Trick: Du findest viel einfacher in die Regelmäßigkeit, wenn dich zu Hause immer wieder ein Yogaplatz - zum Ankommen und Wohlfühlen - anlächelt und einlädt.
Kategorie: Auf der Matte, Schaufenster

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Hi, ich bin Betty, Yogalehrerin, Bloggerin, Reiseleiterin und die Gründerin von Oh My Yogi. Im Jahr 2000 entdeckte ich Yoga für mich und stand meine halbe Jugend lang auf dem Kopf, bevor ich elf Jahre später begann von meiner Leidenschaft zu leben und mich in die Freiheit der Selbstständigkeit zu verlieben. Hier zeige ich dir, wie du Yoga mit Herz lebst und authentisch unterrichtest. Frei und spirituell, geerdet und echt – ganz so, wie es dich glücklich macht.

7 Kommentare

  1. Vor allem Punkt 1 ist total wichtig wie ich gerade merke. Sobald man nicht mehr den einen Yogaplatz hat ist es eine ziemliche Herausforderung seine tägliche Praxis aufrecht zu erhalten.
    Vielen Dank für diese tollen Hinweise!

    • Hallo Jessica,

      genau das habe ich auch gemerkt, seit dem ich von einer großen Wohnung in ein kleines Zimmer einer WG gezogen bin. Deswegen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich früher hatte und jetzt nicht mehr. Hab es für euch und mich niedergeschrieben und werde mir jetzt wieder den Platz für so einen Ort nehmen!

      Liebe Grüße
      Bettina

  2. Hallo Bettina,
    ich habe vor kurzem auch mit Yoga begonnen und werde mir in der nächsten Zeit eine Yogamatte anschaffen. Zur Zeit mache ich meine Praxis auf einer alten Isomatte, merke aber von Mal zu Mal dass das auf Dauer keine Lösung ist.
    Ich bin Schülerin und habe deswegen leider nicht so viel Geld zur Verfügung um mir eine Matte für drinnen, eine Matte für draussen und dann irgendwann die perfekte Matte zu kaufen :/ Ich habe lang gesucht und habe eine, in meinen Augen, ideale Matte gefunden:
    http://manugoo.de/meinung-abgeben/eingereichte-ideen/fitnessmatte-mit-rueckenrolle/ – die Frage ist nur, ist die wirklich so gut wie sie sich anhört? Über deine Meinung würde ich mich freuen!

    Liebe Grüße

    • Liebe Lisa,

      ich kenne diese Matte nicht, kann dir also leider keine verlässliche Meinung dazu geben. Ich empfehle dir aber, eine richtige Yogamatte anstatt eine Fitnessmatte zu benutzen. Da gibt es große Unterschiede.
      Yogamatten sind meist dünner, damit du besser die Balance halten kannst. Auf dicken, weichen Matten ist das schwierig. Und Yogamatten sind viel rutschfester als normale Fitnessmatten, was dir deine Yogapraxis deutlich erleichtern wird.

      Lieben Gruß
      Bettina

      • Danke für deine schnelle Antwort :)
        Ich dachte, ich hätte in den Kommentaren zu der Matte gelesen, dass sich die Firma nun auf Yogamatten spezialisiert und nicht mehr nur auf Fitness.
        Aber danke für deine Empfehlung! Ganz liebe Grüße

        • Hallo Bettina,
          ich hab grade gesehen, dass die Matte immer noch in Entwicklung ist, vielleicht brauchen die jemanden mit
          professionellen Kenntnissen.
          Das was ich bei denen sonst so gesehen habe hat nämlich nichts mit dem Thema zu tun,
          vielleicht könntest du denen ja unter die Arme greifen.
          Viele liebe Grüße

          • Hallo Lisa,

            das ist ja ein lieber Gedanke von dir. Ich hatte mich auch gewundert, dass es nirgendwo einen Bestellbutton gibt. Ich glaube wenn sie Hilfe brauchen, holen sie sich schon jemanden ins Boot :-)

            Hast du jetzt die richtige Yogamatte für dich gefunden?

            Lieben Gruß
            Bettina

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