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Ich schmeiße eine Willkommensparty für die Veränderung! Machst du mit?

Ich schmeiße eine Willkommensparty für die Veränderung! Machst du mit?

Kürzlich nahm ich einen Post auf der Facebook-Seite einer Freundin wahr. „Erfolgreiche Menschen feiern Veränderungen“, stand da. Ich hielt inne und dachte einen Moment darüber nach. Weil Veränderung in meinem Leben gerade so überpräsent ist. Umzug Nummer fünf in fünf Jahren stand gerade an. Ein neuer Ort. Ein neuer Job. Weniger Zeit mit meiner Tochter seit dem Mutterschutz. Das Familienleben sollte total durcheinander gewirbelt werden.

Und? Habe ich die Veränderung gefeiert? Ich weiß es nicht. Ich nehme sie zumindest offen in meine Arme auf. Herzlich Willkommen! Feiern wir zusammen? Vielleicht. Vielleicht schmeiß ich eine Willkommensparty für sie.

Erfolgreiche Menschen feiern Veränderungen.Click To Tweet

Ich weiß, dass Veränderung nicht immer leicht ist.

Manchmal ist sie furchteinflößend, beunruhigend. Das Schlimme ist, manchmal überrollt sie uns ja auch einfach. Ohne Vorwarnung. Dann denken wir daran, wie schön ist es, zu ruhen in der Gewohnheit. Alles beim Alten, das klingt oft langweilig und trotzdem fühlen wir uns meistens doch sehr wohl damit. Es ist ganz schön verrückt, wir hängen einerseits an dem, was wir haben, und häufig auch an dem, was war. Ständig schwelgen wir in der Erinnerung. Und andererseits sind wir bestrebt, Dinge zu verändern, weiter zu kommen. Stillstand finden wir schrecklich. So ist der Mensch, wir sind schwer zufriedenzustellen.

Leben ohne Veränderung – funktioniert das überhaupt?

Schon wieder ein Spruch in einem Sozialen Netzwerk, der meine Gedanken um das Thema Veränderung plötzlich vervollständigte. „Wer glücklich sein will, braucht Mut“, las ich ein paar Tage später unter einem Foto auf Instagram. Ja, den Mut Neues auszuprobieren. Denn wenn wir immer nur darauf warten, dass etwas Neues passiert, sind wir nur in der Rolle des Reagierers. So können wir keinen Einfluss darauf nehmen, was sich verändert, sondern können die Veränderung immer nur hinnehmen.

Wer glücklich sein will, braucht Mut.Click To Tweet

Deswegen ist es so gut, wenn wir die Veränderungen selbst in die Hand nehmen, sie anpacken, voller Mut und Tatendrang. Dann können wir Veränderungen mit einer riesigen Willkommensparty feiern. Denn Leben ohne Veränderung – funktioniert das überhaupt?

In der Wirtschaft ist es ein ungeschriebenes Gesetz: Ohne Veränderung kein Wachstum. In der Natur sowieso. Ständig verändert sich etwas, damit Neues entstehen kann. Besonders bewusst wird mir das immer, wenn ich mir Natur-Dokumentationen über eine bestimmte Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten anschaue.

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Erfolgreiche Menschen feiern Veränderungen.

Wer glücklich sein will, braucht Mut. Manchmal ist es gut, kurz innezuhalten und sich zu fragen, ob man glücklich ist. Was nötig wäre, um glücklich zu sein. Und dann den Weg dorthin zu gehen, mit allen Höhen und Tiefen, die Wellen zu reiten, die hohen, wilden und die sanften, lieblichen. Die Veränderungen anzupacken, sie umzusetzen ohne Scheu. Nutze die Chance, verharre nicht in Unzufriedenheit.

 

Und wenn die Veränderung nicht die gewünschte Veränderung bewirkt hat, wer hindert uns eigentlich daran, die Veränderung noch mal zu verändern?

Deine Tine

Ich schmeiße eine Willkommensparty für die Veränderung! Machst du mit? | Kürzlich nahm ich einen Post auf der Facebook-Seite einer Freundin wahr. „Erfolgreiche Menschen feiern Veränderungen“, stand da. Ich hielt inne und dachte einen Moment darüber nach. Weil Veränderung in meinem Leben gerade so überpräsent ist. Umzug Nummer fünf in fünf Jahren stand gerade an. Ein neuer Ort. Ein neuer Job. Weniger Zeit mit meiner Tochter seit dem Mutterschutz. Das Familienleben sollte total durcheinander gewirbelt werden.
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Hi, ich bin Tine, Yogalehrerin, Sportwissenschaftlerin und Autorin des Buches Yoga ist ein Arschloch. Ich unterrichte Poweryoga und bin seit April 2015 als „Therapeutic Yoga Teacher“ registriert. Verheiratet mit einem zweimaligen Olympiateilnehmer im Hammerwerfen, bin ich der Meinung, dass Kniebeugen ebenso wichtig sind, wie eine regelmässige Yogapraxis. Seit neuestem lebe ich mit meiner Familie in Hamburg.

4 Kommentare

  1. Hey Tine,
    Total interessanter Artikel.
    Ich glaube auch das man Veränderungen immer Begrüßen sollte. Tut man das nicht hört man auf zu wachsen. Wer nicht mehr wächst hat weniger Freude am Leben und wird unzufrieden. Da passt der Artikel echt ganz gut zu!

    Liebe Grüße

    Tim

    • Lieber Tim, freue mich über deinen Kommentar! Feiere die Veränderung und jetzt hoffentlich das Wochenende! ;-) Liebe Grüße!

  2. Liebe Tine,

    „Veränderungen offen in die Arme nehmen“ – welch’schönes Bild. Danke für deine guten, frischen Zeilen!
    Ein Leben ohne Veränderungen gibt’s tatsächlich nirgens, da sich unser aller Leben ja in Zyklen und Rhythmen gestaltet. Oft gehen Übergänge in etwas Neues mit Krisen einher, der neue Bewusstseinsschritt will vorbereitet werden. Im Kundalini-Yoga heißt es, Krisen sollten weder vermieden noch krampfhaft aufgesucht werden. Das leuchtet mir ein. Häufig gibt’s auch nur ein „leichtes Geruckel“, keine handfeste Krise. In dem einen oder anderen Fall können wir uns fragen:“Welche Themen habe ich mir noch nicht angesehen?“ Das Anschauen der eigenen Themen ist eine große Chance, doch oft blockieren wir hier.
    „Veränderungen feiern “ – das hat auch was, fast etwas Proaktives:-).
    In jedem Fall dürfen wir uns erinnern: Die einzige Konstante im Leben ist Veränderung. Wie wahr.

    Alles Liebe zu dir,
    Carolin

    • Liebe Carolin, vielen Dank für deine Worte. Das klingt sehr spannend. Vor allem was du da zum Thema Krisen schreibst. Ich finde, wir Yogaübenden neigen dazu, glauben zu müssen, dass immer alles toll und rosig sein muss, dass schlechte Laune oder Traurigkeit bei uns selbst nicht akzeptabel sind. Dabei sind es Gefühle, die gebausoviel Raum brauchen wie die positiven, grossartigen Gefühle. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! Deine Tine

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