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Yoga mit Kindern: Warum Mamasein viel mit Yoga zu tun hat

Als ich das erste Mal nach der Geburt meiner Tochter in einer Yogaklasse war – keiner Online-Stunde auf YogaEasy.de, keiner Eigenpraxis im Wohnzimmer, und auch keiner Mama-Baby-Yogastunde, sondern einer für Erwachsene mit richtigen echten Schülern und einer richtigen Yogalehrerin, die mich anfassen konnte –, hab ich gedacht: „Ach, wie schön. Ich bin wieder da. Ich komme wieder öfter. Es geht wieder los.“ Und dann zogen doch vier Wochen bis zum nächsten Mal ins Land. Meine Babyfreien Stunden gingen anders drauf, entweder musste ich selbst Yoga unterrichten oder sonst irgendetwas vorbereiten oder organisieren.

Ich schmeiße eine Willkommensparty für die Veränderung! Machst du mit?

Kürzlich nahm ich einen Post auf der Facebook-Seite einer Freundin wahr. „Erfolgreiche Menschen feiern Veränderungen“, stand da. Ich hielt inne und dachte einen Moment darüber nach. Weil Veränderung in meinem Leben gerade so überpräsent ist. Umzug Nummer fünf in fünf Jahren stand gerade an. Ein neuer Ort. Ein neuer Job. Weniger Zeit mit meiner Tochter seit dem Mutterschutz. Das Familienleben sollte total durcheinander gewirbelt werden.

Aparigraha. Oder wie war das noch mal mit den Geschenken?

Aparigraha, die yogische Genügsamkeit, und unsere weihnachtliche Tradition des Schenkens scheinen sich erst mal zu widersprechen. Aber da wir nicht wie die Einsiedler in einer Höhle leben, sondern Yoga in unseren weltlichen Alltag integrieren, habe ich mir dir Frage gestellt, wie wir beides verbinden und ohne schlechtes Gewissen ordentlich Freude am Schenken empfinden können.

5 Vorurteile über Yoga. Erkennst du dich wieder?

Keine Frage, Yoga ist in unserer Gesellschaft angekommen – und hat vor zu bleiben. War die „indische Gymnastik“ noch vor 20 Jahren nur etwas für Hippies und Freaks, schwingt sich heutzutage fast jeder in den herabschauenden Hund, der was auf sich hält. Denn es hat sich relativ schnell rumgesprochen, dass Yoga nicht nur unserem Körper, sondern auch unserem Geist, unheimlich gut tut.

Herbstdepression? Wie du im tiefsten November zurück zur Dankbarkeit findest

Wie gemein unser Gehirn ist! Wir könnten uns doch jetzt erfreuen, an den tollen Herbstfarben, den goldenen, gelben, grün-braunen Blättern, an den dicken Strick-Kuschelpullovern, die wir endlich wieder tragen dürfen, den Lebkuchen, die in den Supermarktregalen stehen oder – noch besser – dem Stollen! Und wir könnten uns doch freuen über verregnete Wochenenden, an denen wir ohne schlechtes Gewissen einfach drinnen bleiben könnten und besagten Lebkuchen und Stollen bis zum Abwinken verputzen dürfen. Wir freuen uns aber nicht.

Das ist aber nicht yogisch…

In der Yogaszene hat sich etwas unheimliches breit gemacht: Der Selbstoptimierungsdrang. Und damit einhergehend die Verurteilung derer, die das Ganze ein bisschen lockerer angehen. Yoga wird gleichgestellt mit immer neuen Ernährungsrichtungen (je nach dem was gerade angesagt ist) Schönheitsidealen, Verhaltensweisen… Und nur wer das alles sofort und absolut in sein Leben integriert ist wirklich yogisch. Alle anderen, die ihren eigenen Weg gehen oder sich langsam vorarbeiten, sind… es eben nicht. Und kriegen das auch ganz schnell vor den Latz geknallt.

Love the yogic way – von Beziehungsunfähigkeit, Selbstliebe & Brangelina

Ich hörte die Nachricht im Radio auf SWR3. Angelina Jolie und Brad Pitt sollen sich scheiden lassen. Ich muss hier gleich etwas klarstellen. Ich interessiere mich eigentlich nicht für das Leben solcher Menschen. Es berührt mich nicht. Denn ich kenne sie nicht. Aber die Nachricht über die Trennung dieses na ja, sagen wir mal, medienwirksamen Superpaares hat mich ganz kurz zum Nachdenken gebracht.