Lebensstil
Schreibe einen Kommentar

Recap // # 4 in 2017 – The Little Things? The Little Moments? They Aren’t Little.

„The little things? The little moments? They aren’t little.“

– Jon Kabat-Zinn

In den letzten Wochen ist nichts Großes passiert. Keine spannenden Reisen, keine denkwürdigen Abenteuer. Trotzdem habe ich einiges zu erzählen. Kleine Momente, Empfehlungen und Entscheidungen, die viel für mich bedeuten.

The Little Things?

Tarotkarten

Die Tarotkarten, die du oben im Bild siehst, sind meine ersten eigenen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Dabei gehöre ich nicht zu den Menschen, die glauben, dass die Karten mir die Zukunft voraussagen können. Dennoch helfen mir solche kleinen Dinge und Rituale nach innen zu lauschen. Ich nehme mir bewusst Zeit für mich, ziehe eine Tageskarte, informiere mich über die Bedeutung dieser und schaue wie sie mit meinen Gedanken und Gefühlen resoniert. Wenn die Karten dabei auch noch so schön wie diese sind, dann bin ich Feuer und Flamme und lass die Esoterikin in mir raus.

Falls es dir da genauso geht, hier bekommst du sie >>

Und ein passendes Buch habe ich mir gleich dazu angeschafft >>

Serien Junkie

Ich habe keinen Fernseher und hasse das normale Fernsehprogramm. Aber wenn mich eine Serie mitreißt, schau ich sie in zwei Nächten auf meinem Laptop (oder dem Fernseher meines Freundes) durch. Auf Netflix bin ich jetzt auf zwei neue Formate gestoßen, die zwar nicht weltbewegend aber doch so interessant waren, dass ich jetzt schon auf die Fortsetzung warte.

1. Tote Mädchen lügen nicht

Wenn du auf Tiefgang stehst, gib der Serie eine längere Chance. Ich habe ein paar Folgen gebraucht, bis ich drin war, da sie sich anfangs ein bisschen zieht. Aber wenn du dich drauf einlässt, dann bekommst du eine tiefsinnige, stille und doch unterhaltsame Gesellschaftskritik, wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe.

2. Turned On

Viel mehr eine Dokumentation als eine Serie, aber nicht weniger interessant. Turned On beleuchtet das Verhältnis der modernen Gesellschaft zwischen Liebe, Technik und Sex. Ohne Kommentar sprechen die Geschichten für sich und führen dazu, dass du dir deine eigenen Gedanken machst. Falls du auch schon Tinder mitgespielt hast und nicht wie ein Sadhu in der Höhle lebst, schnupper mal rein.

The Little Moments?

Yin Yoga

Seitdem ich letztens bei einem Yin Yoga Workshop war und von #DoYourSports Bolster und Kissen zur Verfügung gestellt bekam, integriere ich immer mehr Yin Yoga Übungen in meine Praxis. Die kraftvollen Asanas und schönen Flows möchte ich nicht missen, aber die absolut entspannenden Yin Variationen sind ein tolles Gegengewicht, das wirklich gut tut. Falls du auch Lust bekommen hast, hier stellte ich bereits vor ein paar Wochen fünf angenehme Übungen vor:

Yin Yoga: 5 wohltuende & entspannende Übungen mit Kissen und Bolster >>

Lesetipp

Jenny von I Love Spa hat über die aktuelle Entwicklung der Yogawelt, an der wir Yoga Blogger sicher nicht ganz unschuldig sind, geschrieben. Ich finde den Artikel ganz treffend. Besonders den Teil über Yogalehrer, die während Savasana ihre Schüler für Instagram fotografieren, kann ich voll und ganz unterschreiben. Wobei ich mich immer noch frage: Wer zur Hölle tut sowas?

Warum ich weniger über Yoga schreibe und fast nur noch zu Hause übe >>

Wanderlust

Mir juckts unter den Füßen. Meine letzte Reise nach Indien, vor gut einem halben Jahr, fühlt sich schon wieder so weit weg an. Es kann sein, dass ich dieses Jahr auf große Schritte verzichten muss/möchte, da ein ganz anderer großer Schritt nah bevor steht. Aber zum Sonne und Meer Tanken habe ich ja immer noch die Yogareisen nach Rügen und in die Toskana. Da freue ich mich riesig drauf.

A post shared by Bettina Janssens (@ohmyyogi) on

A post shared by Bettina Janssens (@ohmyyogi) on

They Aren’t Little.

Meine eigene Yogaschule

Bereits seit 7 Jahren unterrichte ich auf Freelancer-Basis in den verschiedensten Räumlichkeiten: Yogaschulen, Fitnessstudios, Krankenhäuser… Lange fand ich das auch richtig gut so. Ich war mir nicht sicher, ob ich mich an so eine eigene Yogaschule binden möchte. Klar ist das schön, aber es bedeutet auch viel Verantwortung. Ich wollte mir lieber alles offen halten und so ließ ich es erst mal bleiben.

Kennst du das, wenn das Gefühl plötzlich ganz laut JA! ruft? Von einen auf den anderen Moment bist du dir sicher! So ist es jetzt bei mir. Es zieht mich regelrecht in eine Richtung. Gedanken, Gefühle, Gespräche und Situationen lenken mich genau dort hin: Meine eigene kleine Yogaschule. Ein eigener Raum, indem ich Gastgeber sein und mich kreativ austoben kann. Ich bin bereit. Bin so viel gereist, dass ich nicht mehr nur noch weg will, sondern auch meine Basis zu schätzen weiß. Habe schöne und lehrreiche Erfahrungen als Yogalehrerin und Selbstständige gesammelt und sogar ein bisschen was angespart. Ich kann die Schule quasi vor meinem inneren Auge sehen.

Jetzt fehlen nur noch die passenden Räume. Letzte Woche war ich mit einer Vermieterin im Gespräch, doch unsere Vorstellungen passten leider nicht zusammen. Wenn jemand von euch aus Krefeld kommt und was tolles weiß, gerne bei mir melden!

A post shared by Bettina Janssens (@ohmyyogi) on

'The little things? The little moments? They aren't little.' - Jon Kabat-ZinnClick To Tweet

Your Turn

Da ich auf Oh My Yogi (meistens) nicht für mich schreibe, sondern für dich und die anderen Leser, dachte ich mir, ich frage dich einfach mal, zu welchem Thema du auf dem Blog mehr lesen möchtest. Dem Gewinner-Thema widme ich dann ganz bald einen Artikel.

*Die Umfrage ist vorbei. Danke an alle, die teilgenommen haben. Gerade schreibe ich für euch an dem Artikel mit den meisten Stimmen zu folgendem Thema:

 

Schreib gerne in die Kommentare, wie dir die Idee der Umfrage gefällt. Natürlich erst nachdem du abgestimmt hast ;-)

Betty

Kategorie: Lebensstil

von

Hi, ich bin Betty, Yogalehrerin, Bloggerin, Reiseleiterin und die Gründerin von Oh My Yogi. Im Jahr 2000 entdeckte ich Yoga für mich und stand meine halbe Jugend lang auf dem Kopf, bevor ich elf Jahre später begann von meiner Leidenschaft zu leben und mich in die Freiheit der Selbstständigkeit zu verlieben. Hier zeige ich dir, wie du Yoga mit Herz lebst und authentisch unterrichtest. Frei und spirituell, geerdet und echt - ganz so, wie es dich glücklich macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.