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Event-Tipp // Business meets Yoga – oder wie du Ganesha ins Büro bringst

Business Yoga Event-Tipp :: Business meets Yoga - oder Ganesha als Schreibtischtäter

Jeder zwölfte Erwerbstätige lässt sich wegen Rückenschmerzen krankschreiben. Genau genommen sind Rückenschmerzen für die meisten Fehltage im Job verantwortlich. Hohe indirekte Kosten und lange Fehlzeiten machen sie zu den teuersten Krankheiten. Warum schreibe ich das auf einem Yogablog? Weil ich – wie die meisten Leser hier – weiß, was man gegen Rückenschmerzen tun kann. Deswegen finde ich es auch so krass, wenn ich solche Sätze lese. Rückenschmerzen sind ein Riesenproblem – und andererseits eine tolle Marketingstrategie für Yogalehrer.

Business Yoga als Geschäftsmodel

In diesem Jahr werde ich die meisten Unterrichtsstunden nicht in Yogastudios geben, keine fancy Yogaräume, keine Ganeshafiguren und wenn ich Pech habe, nicht mal Yogablöcke in meinem Wirkungskreis vorfinden. Denn ich werde die meiste Zeit damit verbringen, mit Menschen Yoga zu üben, die von selbst nicht unbedingt auf die Idee kommen würden. Ich werde künftig in Unternehmen Yoga unterrichten.

Das klingt vielleicht wenig sexy, aber wenn du das Gefühl hast, als Yogalehrer zu wenig Geld zu verdienen, überlege dir mal, ob du statt im Yogastudio nicht vielleicht in dem Großunternehmen bei dir ums Eck deine Bewerbung abgeben willst. Schreib auf jeden Fall den ersten Satz dieses Textes in das Anschreiben!

Vielleicht bieten die Unternehmen, die dir in den Sinn kommen, ihren Arbeitnehmern ja sogar schon Yogastunden an und sind froh, wenn sie weitere Yogalehrer kennenlernen. Und wenn nicht, weißt du ja jetzt, mit welchem schlagkräftigen Argument du die Firmenbosse überzeugen kannst.

Lesetipp: Wie du als Yogalehrer mehr Geld verdienst ohne härter zu arbeiten >>

Business Yoga für mehr Gesundheit

40 Millionen Fehltage im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen in Deutschlands Unternehmen – das habe ich kürzlich auch mal irgendwo gelesen. Und es wäre so einfach, das zu vermeiden. Sanfte Bewegung, das Erlernen von Anspannung und Entspannung im normalen Rhythmus, darum geht es beim Yoga und das ist es, was Menschen lernen müssen, wenn sie an Rücken- und Nackenschmerzen leiden. Dass Yoga zu den effektivsten Maßnahmen gegen Rückenschmerzen zählt, ist lange kein Geheimnis mehr und auch kein Hokuspokus-Geschwätz. Es gibt mittlerweile dazu so viele wissenschaftliche Studien, dass selbst den größten Yogazweiflern die Argumente ausgehen sollten.

Lesetipp: Auch ein gesunder Rücken kann entzücken – 6 unschlagbare Argumente für Yoga >>

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Business Yoga für mehr Entspannung

Na ja und dann gibt es da ja noch diese tolle Sache mit der Entspannung. Zu viel Stress macht krank und was hilft gegen Stress? Tatatata, Achtung, Überraschung: Yoga.

Wir haben es verlernt, unserem Kopf eine Pause zu gönnen. Oder uns so sehr nur auf eine einzige Sache zu konzentrieren, dass unserem Gehirn vor lauter Gedankenquatsch nicht schwindelig wird. Doch Yoga schafft das: Dass wir uns voll konzentrieren und für einige Momente einmal an rein gar nichts denken. Das geht wirklich und ist sehr… sagen wir einmal „befreiend“. Auch diejenigen, die nicht regelmäßig ins Yogastudio rennen, spüren die Auswirkungen sofort. Es ist das, was wir meinen, wenn wir uns nach einer Yogastunde so gut fühlen, aber nicht erklären können, warum.

In Wirklichkeit passiert etwas in unserem vegetativen Nervensystem, das für viele von uns nur sehr schwer zu erfassen ist. Was Yoga Sport voraus hat ist die Kombination von Atemübungen, Meditation und Körperübungen. Alles gehört zusammen, und durch die Koppelung von Atmung und Körperbewegung erreicht man viel. Das wird selbst den Yogafeindlichsten Firmenbossen irgendwann noch bewusst werden. Lass sie einfach mal eine Weile effektiv atmen und spüren, wie sich der Puls plötzlich senkt.

Lesetipp: Wie du dich mit Yoga vom Stress verabschiedest >>

Business Yoga für mehr Leistungsfähigkeit

Im Zeitalter des Burnout-Syndroms wird die Entschleunigung plötzlich wieder interessant. Eine ganze Weile hatten Ruhe und Erholung einen schlechten Ruf in der Businesslandschaft, und nur wer so richtig viel Stress hatte, erschien wichtig und erfolgreich. Heute gibt es Magazine, die heißen „Flow – Das Magazin für Achtsamkeit“, „Positive Psychologe“, „Selbstgemachtes“, „Happinez“ oder „My Harmony – Das Magazin für gute Ideen und schöne Gedanken“. Sie haben eine Auflage von über 100.000 Exemplaren. Und sie schreiben Geschichten darüber, wie wir uns alle entschleunigen sollen, damit wir dann wiederum mehr Leistung bringen können. Wer will das nicht – motivierte Mitarbeiter, die vor Energie, Kraft und Ideen nur so sprudeln, weil sie ihre Yogamatten regelmäßig ausrollen?

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Business meets Yoga: Die Konferenz für Führungskräfte und Yogalehrer

Das Schöne daran, Yoga in Unternehmen zu unterrichten ist, dass die Teilnehmer für diese Auszeit wirklich richtig dankbar sind. Vielleicht hast du ja auch schon mal darüber nachgedacht, dein Know-How in einem Unternehmen anzubieten? Vielleicht fehlte dir bislang nur noch der letzte Tritt in den Hintern? Dann ist die Konferenz „Business meets Yoga“ in Hamburg bestimmt etwas für dich. Dort treffen sich am 1./2. April 2017 Führungskräfte und Yogalehrer, geben entscheidende Impulse für Selbstoptimierung, Glück und Erfolg und zeigen auf wie Yogaphilosophie Unternehmen bereichern kann.

Interessiert? Hier findest du mehr Informationen >>

 

Eine schöne Gelegenheit für Networking und dafür, eine wirklich gute Sache noch weiter in die (Unternehmer-)Welt hinaus zu tragen. Sehen wir uns dort?

Tine

Event-Tipp // Business meets Yoga - oder wie du Ganesha ins Büro bringst | Jeder zwölfte Erwerbstätige lässt sich wegen Rückenschmerzen krankschreiben. Genau genommen sind Rückenschmerzen für die meisten Fehltage im Job verantwortlich. Hohe indirekte Kosten und lange Fehlzeiten machen sie zu den teuersten Krankheiten. Warum schreibe ich das auf einem Yogablog? Weil ich – wie die meisten Leser hier – weiß, was man gegen Rückenschmerzen tun kann. Deswegen finde ich es auch so krass, wenn ich solche Sätze lese. Rückenschmerzen sind ein Riesenproblem - und andererseits eine tolle Marketingstrategie für Yogalehrer.
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Hi, ich bin Tine, Yogalehrerin, Sportwissenschaftlerin und Autorin des Buches Yoga ist ein Arschloch. Ich unterrichte Poweryoga und bin seit April 2015 als „Therapeutic Yoga Teacher“ registriert. Verheiratet mit einem zweimaligen Olympiateilnehmer im Hammerwerfen, bin ich der Meinung, dass Kniebeugen ebenso wichtig sind, wie eine regelmässige Yogapraxis. Seit neuestem lebe ich mit meiner Familie in Hamburg.

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