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Das 1. Jahr als Yogalehrerin: 5 Dinge, die ich gelernt habe

Das 1. Jahr als Yogalehrerin: 5 Dinge, die ich gelernt habe | Ein Jahr bin ich nun als nebenberufliche, bloggende Yogalehrerin selbstständig und darf bei der lieben Betty einmal im Monat einen Gastbeitrag veröffentlichen. Höchste Zeit also Resümee zu ziehen und 5 Dinge, die ich während dieses Jahres gelernt habe, mit dir zu teilen:

Ein Jahr bin ich nun als nebenberufliche, bloggende Yogalehrerin selbstständig und darf bei der lieben Betty einmal im Monat einen Gastbeitrag veröffentlichen. Höchste Zeit also Resümee zu ziehen und 5 Dinge, die ich während dieses Jahres gelernt habe, mit dir zu teilen.

5 Dinge, die ich in meinem ersten Jahr als Yogalehrerin gelernt habe:

1. Der Sprung ins kalte Wasser lohnt sich

Auch wenn du Angst hast und deine Mitmenschen dein Vorhaben belächeln. Tu es! Glaub an dich! Verfolge deine Träume! Ich möchte gar nicht wissen, was die Menschen um mich herum vor einem Jahr tuschelten, als ich Yoga & Juliet gelauncht habe. Gewisse Dinge davon wurden mir auch zu Ohren getragen und ließen mich natürlich alles andere als kalt. Grübeleien, Selbstzweifel und kritische Stimmen gehören zum Schritt in die Selbstständigkeit allerdings genauso dazu wie Buchhaltung. Da hilft nur eines: Augen zu und durch! Es lohnt sich am Ende, versprochen – und wenn es sich noch nicht gelohnt hat, ist es noch nicht das Ende.

If it scares you, it might me a good thing to try.Click To Tweet

2. Genieß die Reise und vertraue dem Leben

So oft hatte ich während dieses Jahres das Gefühl auf der Stelle zu treten. Rückblickend gesehen vollkommen unbegründet. Es hat sich so viel teilweise rasend schnell entwickelt und sich immer alles zum Guten gewendet. Ungeduld ist bei den meisten zielstrebigen Menschen wahrscheinlich ein ständiger Begleiter, hindert uns am Ende aber nur daran die Reise auf unserem Weg zu genießen. Wir sollten lernen dem Leben ein bisschen mehr zu vertrauen und nicht immer alles so akribisch planen zu wollen. Es kommt sowieso so wie es kommt.

If it doesn’t open, it’s not your door.Click To Tweet

3. Miteinander statt gegeneinander

Ich war früher immer ein sehr skeptischer Mensch gegenüber Fremden. In diesem Jahr habe ich allerdings bemerkt, dass überall um mich herum so viele wundervolle Persönlichkeiten existieren, die auch nur ihren Weg gehen wollen. Besser, als zu versuchen den anderen vom Weg zu stoßen, ist allerdings Teile dieses Weges miteinander zu gehen. Gemeinsam sind wir stärker, erreichen mehr Menschen und es macht viel mehr Spaß. Neid und Missgunst sollten keinen Platz haben und stehen dir selbst auf deinem eigenen Pfad im Weg.

Alone we can do so little. Together we can do so much.Click To Tweet

4. Du kannst es nicht allen recht machen

Zu Beginn meiner Stunden habe ich mir noch wahnsinnig viele Gedanken darüber gemacht, wie die Leute meinen Unterricht denn nun finden. Ich grübelte darüber, warum manche Leute wieder kommen aber andere nicht. Nach und nach bemerkte ich aber, dass ich nicht für alle der perfekte Lehrer sein kann und dass das okay ist.

You can’t make everyone happy. You are not coffee.Click To Tweet

5. Der Tag hat nur 24 Stunden und die Woche nur 7 Tage

Entweder ich bin total inspirationslos oder in meinem Kopf hagelt es Ideen und Einfälle. Neben einem 40 Stunden Job ist es allerdings nicht einfach all diese Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Das frustriert ab und zu aber ich musste lernen bzw. lerne immer noch Prioritäten zu setzen. Eine Priorität dabei ist auch Me-Time. Es ist einfach unmöglich 24/7 zu arbeiten und dabei nicht verrückt und ausgelaugt zu werden. Bewusste Regenerationsphasen hingegen lassen die Kreativität von ganz alleine fließen.

One thing at a time.Click To Tweet

 

Bist du auch schon als Yogalehrer selbstständig? Was hast du dabei bereits gelernt? Oder stehst du vielleicht kurz davor und du bist schon gespannt auf die Reise? Hinterlasse mir sehr gerne einen Kommentar!

Deine Julia

Das 1. Jahr als Yogalehrerin: 5 Dinge, die ich gelernt habe | Ein Jahr bin ich nun als nebenberufliche, bloggende Yogalehrerin selbstständig und darf bei der lieben Betty einmal im Monat einen Gastbeitrag veröffentlichen. Höchste Zeit also Resümee zu ziehen und 5 Dinge, die ich während dieses Jahres gelernt habe, mit dir zu teilen.
Kategorie: Yogalehrer 1x1

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Hallo ich bin Julia, Yogalehrerin und Bloggerin bei Yoga & Juliet. Yoga war für mich früher ein Ausgleich zu meinem fordernden Beruf als angehende Rechtsanwältin. Nach meiner Kündigung und darauf folgender Selbstfindungsreise durch Südostasien habe ich allerdings beschlossen meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und mich mit Yoga & Juliet selbstständig gemacht. Auf Oh My Yogi schreibe ich zum Thema "selbstständig machen als Yogalehrer" um dir bei deinem Sprung in die eigene Selbstständigkeit zu helfen.

11 Kommentare

  1. Ja liebe Julia, ich finde mich wieder in deinen Worten. Auch bin mittlerweile fast 2 Jahre am unterrichten. Einige Ängste, Zweifel und Herausforderungen kreuzten meinen Weg. Aber auch viel Freude, Spannung und Glück. Ich habe Mut gewonnen es anzunehmen und zu meistern. Aber auch zu geniessen und zu kreieren. Ich werde mir schon bald den Wunsch erfüllen in einem eigenen Raum zu unterrichten, zu dem ich jederzeit Zugang habe. Dann habe ich zwar mehr Verantwortung, aber auch mehr Freiheit. Ich kann den Raum mit meiner Energie füllen. Unverhofft kommt oft. Auf zu neuen Ufern… besser gesagt neuem Raum. Danke für den Beitrag und schöne Zeit in Bali

    • Liebe Melanie,
      danke für dein liebes Kommentar. Ja ich glaub wir sitzen da e alle im gleichen Boot und Ängste gehören einfach dazu. :) Schön, dass du dir den Wunsch von einem eigenen Raum erfüllst, ich wünsche dir alles erdenklich Gute dabei <3
      Julia

  2. Liebe Julia,
    danke für deine ehrlichen Worte. Ganz ähnlich ist es mir auch ergangen, ich kann also vieles nachvollziehen. Mittlerweile unterrichte ich seit über 1 Jahr und habe auch einen eigenen Raum, es kommen immer mehr und mehr Schüler. Für mich ist es jetzt an der Zeit den Schritt zu wagen und den Vollzeit-40 Stunden-Job an den Nagel zu hängen, der mir soviel Energie raubt. Auf Dauer geht nicht beides gleichzeitig. Also werde ich wohl springen, wieder einmal, mitten ins kalte Wasser und darauf vertrauen, dass dies der richtige Weg ist. Dir wünsche ich ganz viel Kraft und vor allem weiterhin viel Freude in deinem tun…was hast du so vor, möchtest du weiterhin „doppelgleisig“ arbeiten? Oder magst du auch aussteigen und deine Energie anderweitig weitergeben? Herzliche Grüße, Nina

    • Liebe Nina,
      ui super toll…da gratuliere ich dir und wünsch dir alles alles Gute bei deinem Sprung ins kalte Wasser. Wobei es am Ende ja diese Sprünge sind, die das Leben so aufregend und lebenswert machen, egal wie viel Angst sie einem auch einjagen mögen.
      Und ja ich weiß wie anstrengend 40h Job und Tätigkeit als Yogalehrer nebenbei oft ist. Bin den Sommer öfter an meine Grenzen gegangen. Bzgl. deiner Frage – ich weiß es nicht. Momentan mag ich meinen Job und das Yogalehrerdasein nebenbei. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Pläne machen funktioniert meistens e nicht so gut :)
      Alles Liebe Julia

  3. Liebe Julia,
    ich bin seit Februar nebenbei selbständig als Ygalehrerin und habe die Punkte die Du beschreibst auch schon gelernt…gerade das hinterfragen wie meine Yogastunde wohl war…und das Prioritäten setzten sind Dinge die mich jeden tag herrausfordern. aber ich bin glücklich. Dir noch eine schöne Zeit.Miri

    • Liebe Miri,
      ja mich fordern sie ebenfalls jeden Tag heraus. Aber an den ganzen Herausforderungen wachsen wir schließlich und entwickeln uns weiter.
      Ich wünsche dir weiterhin alles Gute <3
      Julia

  4. Eliana Moreira Frittrang sagt

    Liebe Julia,
    super danke für deine wertvolle Erfahrungsbericht als Yogalehrerin. Ich stecke mitte in dieser Herausforderungen und lerne immer noch mit meinen Ängsten und Fähigkeiten ( ob ich gut genug bin ) zu kämpfen. Und immer wieder bin ich erstaunt, dass ich zwar auf Deutsch unterrichte (meine Muttersprache ist brasilianisch), die Schüler aber sich nie darüber beschwert haben und sogar mit strahlende Gesichter meine Stunde gut fanden ! Und das macht mir Spaß ! Ich bin und werde nie die perfekte Lehrerin sein, aber ich versuche immer authentisch wie möglich mein Bestens zu geben. Als Mama 2 Teeniess und von Zuhause arbeiten, als selbstständig erfordert viel Disziplin. Ich merke, ich habe soooo Vieles gelernt und bekomme wirklich Lust auf mehr. Raum zu Unterrichten habe ich zwar als Angebot bekommen, aber traue mich noch nicht in dieses kaltes Wasser zu springen. Denn Internetseite, Flyer, Visitenkarte und Sozialnetzwerk als Brettsprung muss ich noch organisieren. Ja, ich möchte doch raus aus diese meiner Komfortzone, weiß im Moment nicht so genau wie :/ Vielleicht wäre dies auch ein Thema fürs den Blog ;D

    • Liebe Eliana,
      mir geht es ähnlich, dass ich mich irgendwie nicht traue aus der Komfortzone auszubrechen. Über einen Artikel dazu im Blog würde ich mich auch sehr freuen.
      Viele Grüße,
      Nadine

  5. Ein wundervoller Artikel und ein spannender Rückblick! :) Ich mache jetzt in ein paar Wochen meine Yoga Ausbildung in Indien. Bin sehr gespannt auf die Zeit und was danach kommt. Daher ist deine Erfahrung eine tolle Inspiration für mich. Danke dafür.

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