Monate: Juli 2015

Spirituell und abgehoben? Im Gegenteil! – Yoga ohne Esoterik für Pragmatiker

// Gastartikel von Eva Wühr // Ich war nie ein sonderlich spiritueller Mensch. Yoga, Meditation, Buddhismus – all das kam mir immer vor, wie abgehobener Schwachsinn irgendwelcher spiritueller Neuzeit-Hippies, die zu viel Zeit zum Nachdenken haben. Ich war und bin ein pragmatisch denkender Mensch. Mir sind Effizienz und Sinnhaftigkeit extrem wichtig. Yoga – dachte ich – wäre reine Zeitverschwendung.

Als Yogalehrer im Überfluss leben, ohne sich und seine Ideale zu verkaufen – ist das möglich?

// Gastartikel von Tom Richter // Viele Menschen haben eine gespaltene Einstellung zum Geld und zum Verdienen des selbigen. Gerade in der Welt des Yoga scheint der Glauben verbreitet, Erfolg und Reichtum – im Sinne von Fülle – seien nicht mit dem Pfad und der Berufung des Yoga vereinbar. Tatsächlich gibt es abschreckende Beispiele von bekannten Gurus und spirituellen Führern, die auf dem Weg zu größerer Bekanntheit ihre Ideale vergessen zu haben scheinen.

Eine Reise durch Peru – oder wieso es keine depressiven Ameisenbären gibt

Während ich in einer Schule in Peru arbeitete, traf ich viele Backpacker. Darunter interessante Menschen, die die kleine Stadt Huanchaco zum Surfen besuchten oder vielleicht der ungewöhnlichen Anziehungskraft dieses Ortes folgten. Auf den ersten Blick ist Huanchaco ein touristisches Stranddorf wie so viele, und doch habe ich erlebt, dass viele Reisende immer wieder zurück kehren.